Nebelschütz wählt einen Bürgermeister, der gar nicht kandidiert hatte
In Nebelschütz hat Mirko Domaschke den zweiten Wahlgang mit 51 Prozent gewonnen, obwohl er nicht als Bewerber auf dem Stimmzettel stand. Das sächsische Kommunalwahlrecht erlaubt bei nur einem zugelassenen Kandidaten, einen anderen Namen einzutragen; der einzige offizielle Bewerber Thomas Klar erhielt 49 Prozent. Domaschke hatte bereits nach dem ersten Wahlgang erklärt, eine Wahl anzunehmen, die Beteiligung lag bei 75 Prozent.
Quelle: mdr.de