Nachrichten vom Mittwoch, 09.09.2026

Sachsen und Hessen

Rheinmetall will Alstom-Werk in Kassel kaufen

Rheinmetall will das Alstom-Werk in Kassel kaufen. Rund 150 Beschäftigte demonstrierten vor dem Standort gegen den Verkauf. Linke, Grüne und SPD verlangen von Alstom Klarheit über die Zukunft des Werks und seiner Beschäftigten.

Quelle: hna.de

TU Dresden stellt Drohnen-Erkennung in Kamenz vor

Forscher der TU Dresden haben in Kamenz eine KI vorgestellt, die Flugobjekte automatisch erkennen kann. Das System soll Drohnen sicherer machen. Es könnte außerdem zum Schutz kritischer Infrastruktur eingesetzt werden.

Quelle: mdr.de

Sachsen plant Ausbildung zur Pflegeassistenz ab März 2027

Sachsen will ab März 2027 eine neue Ausbildung zur Pflegeassistenz anbieten. Die Ausbildung soll mehr Menschen für Pflegeberufe gewinnen und eine verpflichtende Vergütung enthalten. Vorgesehen sind Einsätze sowohl in der Altenpflege als auch im Krankenhaus.

Quelle: mdr.de

Marodes Gewölbe beschränkt Aufbau des Kasseler Weihnachtsmarkts

Bei einer routinemäßigen Prüfung am Königsplatz in Kassel wurden Gänge und Hohlräume festgestellt. Sie müssen verfüllt werden. Bis dahin dürfen dort keine schweren Lastwagen stehen, was unter anderem den Aufbau des Weihnachtsmarkts betrifft.

Quelle: hessenschau.de

Wem nützt's?

Bundestag debattiert über Merz’ Regierungsziele und Haushalt 2027

Der Bundestag führt heute seine Generaldebatte über die Schwerpunkte der Regierungspolitik. Formell geht es um den Etat des Bundeskanzlers für das Jahr 2027. Bundeskanzler Merz will dabei über die Ziele seiner Regierung sprechen; Regierung und Opposition nutzen die Debatte traditionell für eine grundsätzliche Auseinandersetzung.

Quelle: deutschlandfunk.de

Frei fordert nach Sachsen-Anhalt-Wahl Geschlossenheit bei Reformen

CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender Thorsten Frei hat sich nach der Niederlage seiner Partei bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zur Reformpolitik der Bundesregierung bekannt. Er mahnte Klarheit und Geschlossenheit an. Im Deutschlandfunk sagte Frei, beides sei in der schwierigen Situation entscheidend.

Quelle: deutschlandfunk.de

USA verhängen neue Importverbote gegen Kanada

Washington hat Einfuhrverbote für kanadischen Alkohol, Motorräder und Milchprodukte verhängt. Die Maßnahmen treffen in Kraft, während kanadische Gegenzölle auf US-Waren wirksam werden. BBC und France 24 ordnen den Schritt als weitere Eskalation des Handelskonflikts ein.

Quelle: france24.com

Welt

USA melden Angriff auf fünf iranische Öltanker

Das US-Militär meldet Angriffe auf fünf iranische Öltanker. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten, sie hätten ihrerseits US-Stützpunkte angegriffen; laut BBC war auch ein amerikanischer Standort in Jordanien Ziel. Der Ölpreis näherte sich angesichts der Eskalation 100 US-Dollar je Barrel.

Quelle: deutschlandfunk.de

Britisch-israelische Beziehungen geraten wegen Siedlungshandels unter Druck

Die Beziehungen zwischen Großbritannien und Israel befinden sich laut BBC auf dem tiefsten Stand seit Jahrzehnten. Auslöser ist auch Londons Handelsverbot für israelische Siedlungen im besetzten Westjordanland. Israels Reaktion auf das Verbot unterstreicht nach BBC die politische Tragweite des Konflikts.

Quelle: bbc.co.uk

Unter dem Radar

New York veröffentlicht jahrzehntelang zurückgehaltene 9/11-Luftdaten

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani hat Zehntausende zuvor unveröffentlichte Dokumente zur Schadstoffbelastung nach den Anschlägen vom 11. September freigegeben. Die Unterlagen zeigen, was städtische Stellen über die toxische Luft wussten. Die Veröffentlichung erfolgt vor dem 25. Jahrestag der Anschläge, während weiterhin Tausende Menschen unter gesundheitlichen Folgen leiden.

Quelle: france24.com

Natur & Umwelt

Gärten aus Bauschutt sollen trockenheitsresistenter werden

Positive News beschreibt Gärten, die aus übrig gebliebenem Baumaterial angelegt werden. Solche „Rubble Gardens“ sollen mit wenig Pflege auskommen, Trockenheit besser vertragen und Lebensräume für verschiedene Arten bieten. Der Ansatz nutzt vorhandenen Bauschutt statt neuer Materialien.

Quelle: positive.news

Frankreich bepreist besonders umweltschädliche Fast Fashion

Frankreich erhebt Gebühren auf Kleidungsstücke, die seine Umweltstandards nicht erfüllen. Je nach Produkt liegen sie zwischen 0,50 und 12 Euro, höchstens bei der Hälfte des Verkaufspreises. Die Regel soll die Umweltbilanz von Ultra-Fast-Fashion verbessern; zusätzlich verbietet die EU seit August die Vernichtung unverkaufter Kleidung.

Quelle: positive.news

Kākāpō-Bestand in Neuseeland erreicht 75-Jahres-Hoch

Das neuseeländische Schutzprogramm für den flugunfähigen Kākāpō meldet 90 Jungvögel in dieser Saison. Damit stieg der Bestand auf 325 Tiere, den höchsten Wert seit 75 Jahren. Der 1995 gestartete Artenschutz setzte auf räuberfreie Lebensräume; damals waren nur noch 51 Vögel bekannt.

Quelle: positive.news