Nachrichten vom Samstag, 05.09.2026

Natur & Umwelt

Rhein-Anrainer fordern mehr Geld für Wasserstraßen

Mehrere Bundesländer mahnen wegen niedriger Pegelstände in trockenen Sommern zusätzliche Investitionen des Bundes in Wasserstraßen an. Im Mittelpunkt stehen Einschränkungen für die Binnenschifffahrt, wenn Flüsse wie der Rhein weniger zuverlässig befahrbar sind. Die Länder verbinden die Niedrigwasser-Lage mit der Frage, wie Transportwege künftig belastbarer werden sollen.

Quelle: deutschlandfunk.de

Welt

US-Gesandte reisen am Wochenende nach Moskau und Kyjiw

Steve Witkoff und Jared Kushner sollen am Wochenende nach Moskau und Kyjiw reisen. Beide führen nach BBC-Angaben die Bemühungen von Präsident Donald Trump an, den Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu beenden. Die Gespräche gelten demnach als festgefahren, während die Reisen neue Bewegung in den Prozess bringen sollen.

Quelle: bbc.co.uk

Europa meldet Sabotagewelle, Russland steht unter Verdacht

Die BBC berichtet über eine zunehmende Serie von Sabotagefällen in Europa. Deutschland habe Russland für einen Angriff auf den Flughafen Leipzig verantwortlich gemacht; auch in anderen Ländern gab es verdächtige Vorfälle. Der Bericht ordnet die Fälle als Teil einer breiteren Kampagne ein, bei der Russland als Hauptverdächtiger genannt wird.

Quelle: bbc.co.uk

Wem nützt's?

Sachsen-Anhalt schließt Wahlkampf vor der Landtagswahl ab

In Sachsen-Anhalt beenden die Parteien heute ihren Wahlkampf vor der Landtagswahl am Sonntag. Deutschlandfunk meldet außerdem angemeldete Demonstrationen. Damit endet die heiße Phase eines Wahlkampfs, dessen letzter Tag noch einmal auf Straße, Bühne und Mobilisierung setzt.

Quelle: deutschlandfunk.de

Uber zieht sich aus Nigeria und Uganda zurück

Uber beendet nach France 24 sein Geschäft in Nigeria und Uganda. Tausende Fahrer müssen sich dadurch neue Einkommensquellen suchen. Der Rückzug zeigt, dass Plattformarbeit für Beschäftigte schnell kippen kann, wenn ein Anbieter einen Markt verlässt.

Quelle: france24.com

Channel-4-Recherche bringt Reform UK unter Druck

France 24 berichtet über eine Channel-4-Untersuchung zu möglichen schweren Verstößen gegen britisches Wahlrecht bei Reform UK. Der Investigativjournalist Peter Geoghegan ordnete die Bedeutung der Recherche in der Sendung ein. Konkrete juristische Folgen werden im Quellenkontext nicht genannt, der politische Druck auf die Partei wächst aber durch den Vorwurf möglicher Wahlrechtsbrüche.

Quelle: france24.com

Sachsen und Hessen

Dresdner Marionetten werden per Virtual Reality spielbar

Im Kraftwerk Mitte in Dresden läuft das Forschungsprojekt „Bühne ohne Grenzen“. Besucher können dort historische Puppen mit einer VR-Brille auf einer Bühne erleben und bewegen. Die Testphase dauert bis Dezember und verbindet Puppentheatersammlung, digitale Technik und Ausprobieren vor Ort.

Quelle: mdr.de

Dresden sucht Entscheidung für das Lingnerschloss

Für das Lingnerschloss am Dresdner Elbhang wird ein Investor gesucht. Das Erbbaurecht soll verkauft werden, damit mit dem Geld Gläubiger bezahlt werden können. Der Plan steht im Konflikt mit dem Testament des früheren Schlossherrn, sodass die Zukunft des Hauses politisch und rechtlich heikel bleibt.

Quelle: mdr.de

VW-Baunatal reagiert auf Sparplan mit Erleichterung und Unsicherheit

Nach der Einigung auf den VW-Sparplan beschreibt die HNA die Stimmung im Werk Baunatal. Konzernweit sollen 50.000 Arbeitsplätze wegfallen, zugleich sprechen manche Beschäftigte vor Ort von „großer Erleichterung“. Für Nordhessen bleibt entscheidend, wie sich der Konzernumbau konkret auf das Werk Baunatal auswirkt.

Quelle: hna.de

Unter dem Radar

Lausitzlieder bringen regionale Texte auf die Bühne

Beim Lausitz Festival kommen in diesem Jahr Menschen aus der Region selbst zu Wort. In Workshops haben sie persönliche Texte verfasst, die Singer-Songwriterin Alin Coen vertont hat. Das Konzert findet in Cottbus statt und macht aus lokalen Stimmen ein gemeinsames Kulturprojekt.

Quelle: mdr.de

Security & Privacy

Rhysida veröffentlicht Berliner Behördendaten im Darknet

Nach einem Hackerangriff auf die Berliner Senatsverwaltung haben die mutmaßlichen Täter gestohlene Daten veröffentlicht. Deutschlandfunk berichtet unter Berufung auf mehrere Medien, dass die Gruppe Rhysida rund 1,4 Millionen Daten im Darknet bereitgestellt hat. Die Veröffentlichung folgte auf eine gescheiterte Erpressung und betrifft private Daten von Bürgern.

Quelle: deutschlandfunk.de