Nachrichten vom Donnerstag, 03.09.2026

Sachsen und Hessen

Dresden bringt die Entscheidung zur neuen Carolabrücke in den Stadtrat

Der Dresdner Stadtrat entscheidet heute über den Entwurf für die neue Carolabrücke. Zur Auswahl stehen vier Entwürfe, wie die Brücke künftig aussehen soll. Fachleute bevorzugen laut MDR einen Plan, beim Online-Voting lag ein anderer Entwurf vorn. Die Entscheidung legt damit die gestalterische Richtung für einen zentralen Dresdner Brückenneubau fest.

Quelle: mdr.de

Jonsdorf sichert die Eiszeit per Pachtvertrag

Die Gemeinde Jonsdorf hat den neuen Pachtvertrag für die Eishalle unterschrieben. Die neuen Pächter kommen aus Tschechien. Damit ist die Saison in der Eisarena gesichert. Eishockey-Training und freies Eislaufen können wieder stattfinden.

Quelle: mdr.de

Frankfurt führt beim ÖPNV, Nordhessen liegt zurück

Eine Studie hat das öffentliche Verkehrsangebot bundesweit verglichen. Frankfurt erreicht dabei das beste ÖPNV-Angebot. Genannt werden viele Haltestellen, dichte Taktung und eine Auswahl verschiedener Verkehrsmittel. Nordhessen liegt in dem Vergleich hinten, während auch weitere hessische Kommunen gut abschneiden.

Quelle: hessenschau.de

Kasseler Caricatura wächst im Kulturbahnhof

Die Kasseler Caricatura vergrößert sich im Kulturbahnhof. Nach langer Suche nach einem neuen Standort bleibt sie damit im bisherigen Umfeld. Die Erweiterung umfasst 280 Quadratmeter. Gleichzeitig startet das Haus eine Kampagne und setzt ein Zeichen für das Quartier in der Innenstadt.

Quelle: hna.de

Schockanruf in Kassel endet mit Münzübergabe

In Kassel haben Betrüger einen Mann mit einem Schockanruf unter Druck gesetzt. Sie gaben sich als Polizist und Staatsanwalt aus und behaupteten, die Tochter des Opfers habe einen Unfall verursacht. Der Mann übergab daraufhin Gold- und Silbermünzen im Wert von zehntausenden Euro in einer Plastiktüte an einen Abholer. Die Masche zielte auf Angst, Zeitdruck und falsche Amtsautorität.

Quelle: hna.de

Welt

Russland schließt Goethe-Institute als Gegenreaktion

Russland schließt die deutschen Goethe-Institute im Land. Außenminister Sergej Lawrow kündigte die Maßnahme in Moskau an. Er stellte sie als Reaktion auf das angekündigte Ende des „Russischen Hauses“ in Berlin dar. Die deutsche Strafmaßnahme steht im Zusammenhang mit einem Drohnenfund in Leipzig.

Quelle: deutschlandfunk.de

Recherche sieht Bundeswehr-Aufbruch nach Afghanistan ohne Bundestagsmandat

Nach einer NDR-Recherche brach die Bundeswehr nach den Anschlägen vom 11. September 2001 offenbar ohne Mandat des Bundestags zu ihrem ersten Einsatz nach Afghanistan auf. Die Meldung betrifft den Beginn des deutschen Afghanistan-Einsatzes nach den Terroranschlägen in den USA. Im Zentrum steht die Frage, wie schnell militärische Reaktionen anliefen und wann parlamentarische Zustimmung vorlag. Der Bericht rückt damit die Grenze zwischen Bündnisreaktion und Parlamentsvorbehalt in den Blick.

Quelle: deutschlandfunk.de

Unter dem Radar

Schleuser am Ärmelkanal setzen laut BBC auf „Mega-Dinghies“

Eine BBC-Recherche beschreibt eine Veränderung bei Schleusergruppen am Ärmelkanal. Wegen einer Verknappung kleiner Boote durch strengere Maßnahmen greifen Gruppen demnach auf größere Schlauchboote zurück. Früher rivalisierende kriminelle Gruppen würden dadurch zur Zusammenarbeit gedrängt. Die Entwicklung verändert die Logistik der Überfahrten, ohne die Ursachen der Migration selbst zu lösen.

Quelle: bbc.co.uk

Ceuta-Krise bringt Spaniens Regierung unter Druck

In Spanien gibt es Proteste gegen den Umgang der Regierung mit der Migrationskrise in Ceuta. Oppositionsparteien werfen Ministerpräsident Pedro Sánchez vor, die Bewohnerinnen und Bewohner Ceutas im Stich zu lassen. Die Meldung zeigt, wie eine Grenz- und Migrationsfrage in Spanien innenpolitischen Druck erzeugt. Konkrete Teilnehmerzahlen oder neue Maßnahmen nennt der vorliegende Kontext nicht.

Quelle: bbc.co.uk

Natur & Umwelt

WMO warnt vor neuen Wetterkrisen durch El Niño

Die Weltwetterorganisation der Vereinten Nationen warnt vor den Folgen eines erneut auftretenden El Niño. Laut WMO drohen Überschwemmungen, Dürren und extreme Hitze. In den kommenden Monaten könne es erhebliche Schwankungen geben. Die Warnung beschreibt eine globale Risikolage, keine einzelne lokale Tagesprognose.

Quelle: deutschlandfunk.de

Wem nützt's?

Premier League stellt neuen Transferrekord auf

Die 20 Clubs der Premier League haben in diesem Sommer mehr als 4 Milliarden Euro für Transfers ausgegeben. Damit setzt die Liga laut France 24 einen neuen Rekord am Transfermarkt. Manchester City brach zusätzlich den Rekord für die höchsten Ausgaben eines einzelnen Clubs in einem Sommer. Der Abstand zwischen der Premier League und anderen Ligen wird damit finanziell weiter sichtbar.

Quelle: france24.com