Dresden zeigt 35 Jahre Zeitgeschichte in der Robotron-Kantine
In Dresden widmet sich eine neue Ausstellung der Berliner Fotoagentur Ostkreuz. Die Agentur dokumentiert seit 35 Jahren Zeitgeschehen in Deutschland und darüber hinaus, darunter Wendezeit, Ukraine-Krieg und osteuropäische Themen. Schauplatz ist die Robotron-Kantine, die damit erneut als Ort für Gegenwartskultur genutzt wird. Die Ausstellung setzt auf dokumentarische Fotografie statt auf eine rein lokale Chronik.
Zittau diskutiert mit Sachsens Justizministerin über den Rechtsstaat
Sachsens Justizministerin hat in Zittau an einem Bürgerdialog zum Rechtsstaat teilgenommen. Thema war, wie gut rechtsstaatliche Strukturen im ländlichen Raum funktionieren. Die Staatsregierung will mit solchen Terminen auch außerhalb der Ballungszentren sichtbarer werden. Der Termin setzt den Fokus auf Zugang zu Justiz und staatliche Präsenz in Ostsachsen.
Görlitz startet Altstadtfest mit Familienangebot und Neiße-Regatta
Das Görlitzer Altstadtfest ist am Freitagnachmittag gestartet und läuft drei Tage. Für Familien gibt es ein besonderes Angebot auf dem Fischmarkt. Auf der Neiße ist außerdem die Waschtrog-Regatta Teil des Programms. Am Samstag treten zehn Teams mit selbstgebauten Booten gegeneinander an.
Kassel: Rheinmetall will Alstom-Lokwerk übernehmen
In Kassel wird das Aus für den Lokbau konkreter: Rheinmetall verhandelt über die Übernahme des Alstom-Lokomotivwerks. In dem Werk arbeiten 900 Beschäftigte. Der Betriebsrat plant Proteste und erfuhr nach HNA-Angaben aus der Zeitung von den Plänen. Für Kassel geht es damit nicht nur um Industriearbeitsplätze, sondern auch um die Verschiebung von ziviler Produktion in Richtung Rüstung.
USA sichern sich Kontrolle über große Ölvorkommen in Venezuela
Die USA und Venezuela haben ein umfangreiches Erdöl-Abkommen bekannt gegeben. Präsident Trump schrieb, die Vereinigten Staaten brächten damit mehr als 65 Milliarden Barrel Öl unter ihre Kontrolle. Die BBC zitiert Venezuelas Interimspräsidentin mit der Aussage, das ungewöhnliche Abkommen solle helfen, die Wirtschaft des Landes wiederzubeleben. Die Vereinbarung verbindet Energiepolitik, Außenpolitik und die Kontrolle über strategische Rohstoffe.
Kongo-Präsident ruft zu nationalem Dialog ohne M23 auf
Der Präsident der Demokratischen Republik Kongo, Félix Tshisekedi, hat zu einem nationalen Dialog aufgerufen. Die M23-Rebellen sollen daran nicht teilnehmen. Zugleich plant die Regierung laut France 24, elf öffentliche Universitäten in von Rebellen kontrollierten Gebieten zu suspendieren. Das zeigt eine politische Linie, die Gesprächsangebote mit administrativem Druck in umkämpften Gebieten verbindet.
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas stellt die Koalitionspläne für eine verpflichtende Krankschreibung ab dem ersten Krankheitstag infrage. Die Regel wäre Teil der schwarz-roten Vorhaben zur Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Bas spricht sich außerdem für eine Übergangsfrist bei Rentenplänen aus. Damit rückt innerhalb der Regierung die Frage in den Vordergrund, welche Belastungen Beschäftigten und Verwaltungen kurzfristig zugemutet werden.
Nepal-Tibet-Fluten: Mehr als 580 Tote und fast 2.500 Vermisste gemeldet
Nach den schweren Fluten im Grenzraum zwischen Nepal und Tibet meldet France 24 mehr als 580 Tote. Fast 2.500 Menschen werden demnach vermisst. China warnte zudem, ein durch einen Erdrutsch entstandener See an der Grenze zu Nepal könne brechen. Die Lage ist damit keine einzelne Unwettermeldung mehr, sondern eine großräumige Katastrophen- und Versorgungslage.
Save the Children verteilt Hilfsgüter für 1.000 Familien
Save the Children hat im Katastrophengebiet an der Grenze zwischen China und Nepal mit der Verteilung von Hilfsgütern begonnen. Die Organisation liefert trotz erschwerter Bedingungen unter anderem Betten und Moskitonetze. Nach Deutschlandfunk-Angaben richtet sich die Hilfe an 1.000 Familien. Die Maßnahme setzt bei unmittelbarem Schutz, Schlafplätzen und Gesundheitsvorsorge nach der Sturzflut an.
Landwirte arbeiten laut Positive News mit einem neuen Kartierungswerkzeug, das wahrscheinliche Schnecken-Hotspots auf Feldern markiert. Die Methode soll Pflanzenschutz gezielter machen, statt ganze Flächen vorsorglich zu behandeln. Dadurch können Betriebe Pestizide reduzieren und zugleich Ernten schützen. Der Ansatz verbindet Agrardaten mit praktischer Feldarbeit.
BBC: Bilder aus Tibet-Flutgebiet bleiben in China weitgehend unsichtbar
Die BBC berichtet, dass besonders dramatische Aufnahmen der Sturzfluten in Tibet in China nicht öffentlich gezeigt werden. Zugleich sei über die Opfer auf chinesischer Seite wenig bekannt. Das ergänzt die offiziellen Katastrophenzahlen um eine Informationsfrage: Wer erfährt wann, welche Schäden entstanden sind. Bei grenzüberschreitenden Naturkatastrophen entscheidet Informationspolitik mit darüber, wie schnell Hilfe, Druck und öffentliche Kontrolle entstehen.
Meta stellt KI-gestützte Assistenzrobotik mit der University of Pittsburgh vor
Meta berichtet über ein Projekt mit der University of Pittsburgh zur Assistenzrobotik. Dabei helfen KI-Modelle des Unternehmens, Robotersysteme für mehr Selbstständigkeit weiterzuentwickeln. Der Kontext nennt das Projekt ausdrücklich als Transformation assistiver Robotik. Die Anwendung liegt damit nicht bei einem Chatbot-Benchmark, sondern bei körpernaher Unterstützungstechnik.