Nachrichten vom Donnerstag, 13.08.2026

Natur & Umwelt

Kolumbien sucht nach schwerem Erdbeben weiter nach Verschütteten

Nach dem schwersten Erdbeben Kolumbiens in diesem Jahrhundert sind die Rettungsarbeiten laut France 24 in die „final phase“ gegangen. Das Beben hatte eine Stärke von 7,4. Gemeldet sind 265 Tote, mehr als 3.500 Verletzte und fast 500 Vermisste. Einsatzkräfte suchen weiter in eingestürzten Gebäuden nach Überlebenden.

Quelle: france24.com

Sonnenfinsternis in Europa war auch in Deutschland sichtbar

In Teilen Europas war am Abend eine Sonnenfinsternis zu sehen. In Spanien wurde die Sonne komplett verdunkelt, in Deutschland zu einem großen Teil. Der Deutschlandfunk meldet gute Wetterverhältnisse an vielen Beobachtungsorten. Das Ereignis ließ sich vielerorts verfolgen, allerdings nur mit geeigneter Vorsicht beim Blick zur Sonne.

Quelle: deutschlandfunk.de

Sachsen und Hessen

Erste Asiatische Hornisse in Sachsen gesichtet

In Sachsen ist erstmals eine Asiatische Hornisse gemeldet worden. Expertinnen und Experten suchen im Leipziger Stadtteil Grünau nach dem Nest. Das Nest soll beseitigt werden, wenn es gefunden wird. Wer die Art entdeckt, soll die Sichtung melden.

Quelle: mdr.de

Trockenheit setzt Fischwirten in der Oberlausitz zu

Die lange Trockenheit trifft in der Oberlausitz die Teichwirtschaft. Laut MDR trocknen Teiche Stück für Stück aus. Für Fischwirte verschärft sich dadurch die wirtschaftliche Lage. Zusätzlich steigt die Gefahr durch den Kormoran.

Quelle: mdr.de

Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau bleibt teilweise gesperrt

Der Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau ist nach einem Unwetter weiter teilweise gesperrt. Ein Gewitter hatte in der Vorwoche Schäden in der Sächsischen Schweiz und der Oberlausitz verursacht. Im Park laufen weiter Beräumungsarbeiten. Besucherinnen und Besucher müssen deshalb mit Einschränkungen rechnen.

Quelle: mdr.de

Luise Puhlmann aus Radebeul wird Sachsens neue Weinkönigin

Luise Puhlmann aus Radebeul ist Sachsens neue Weinkönigin. Die 19-Jährige setzte sich am Dienstag bei der Wahl zur sächsischen Weinhoheit durch. Erstmals hatte sich in diesem Jahr auch ein Mann zur Wahl gestellt. Die Krone ging am Ende an die jüngste Bewerberin.

Quelle: mdr.de

Welt

Venezuelas Regierung und Opposition einigen sich auf Justizreform und eingefrorene Gelder

Venezuelas Interimsregierung und die Opposition haben ihre erste Gesprächsrunde am Mittwoch mit Vereinbarungen beendet. Vereinbart wurden eine Reform des Obersten Gerichtshofs und der Versuch, Zugang zu eingefrorenen Reserven bei der Bank of England zu bekommen. Die Gelder sollen laut France 24 für den Wiederaufbau genutzt werden. Der nächste Schritt hängt daran, ob aus der Gesprächsrunde belastbare Umsetzungsschritte folgen.

Quelle: france24.com

Sambia wählt, Hichilema geht als Favorit in die Abstimmung

In Sambia findet am Donnerstag eine Parlaments- und Präsidentschaftswahl statt. Präsident Hakainde Hichilema wird laut France 24 eine zweite Amtszeit zugetraut. Sein wirtschaftlicher Kurs steht unter Druck, weil Wählerinnen und Wähler über die Lebenshaltungskosten frustriert sind. Oppositionsparteien versuchen, diese Unzufriedenheit für sich zu nutzen.

Quelle: france24.com

WHO sieht Ebola-Ausbruch auf Kurs zum tödlichsten bekannten Verlauf

Der WHO-Chef warnt laut BBC, der aktuelle Ebola-Ausbruch könne der tödlichste überhaupt werden. Der Ausbruch wurde am 15. Mai erklärt. Gemeldet sind mehr als 2.000 Todesfälle und Tausende weitere Fälle. Die Meldung beschreibt keine einzelne lokale Episode, sondern eine wachsende gesundheitliche Gesamtlage über mehrere Monate.

Quelle: bbc.co.uk

Unter dem Radar

Getreideexporte am Schwarzen Meer geraten von beiden Seiten unter Druck

Die BBC meldet, dass Getreideexporte aus Russland und der Ukraine zurückgehen. Hintergrund sind gegenseitige Angriffe auf Schifffahrtsanlagen und Häfen. Die Meldung beschreibt damit nicht nur ein einzelnes Angriffsgeschehen, sondern eine Störung der Exportlogistik beider Länder. Betroffen ist ein Bereich, der für Transport, Handel und Versorgung über die Region hinaus Bedeutung hat.

Quelle: bbc.co.uk

Wem nützt's?

ESC schließt Austragung durch Länder im Kriegszustand aus

Länder im Kriegszustand dürfen den Eurovision Song Contest künftig nicht mehr ausrichten. Das meldet der Deutschlandfunk. Die Regel betrifft die Vergabe des Austragungsorts, nicht die musikalische Teilnahme einzelner Beiträge. Für die European Broadcasting Union wird damit der Status eines Gastgeberlands stärker an Sicherheits- und Kriegslage geknüpft.

Quelle: deutschlandfunk.de

Drei Sportgruppen setzen Bewegung gegen Isolation ein

Positive News stellt drei Sportgruppen vor, die Bewegung gegen Isolation einsetzen. Die Gruppen nutzen Sport und Bewegung, um Verbindung, Sinn und Gemeinschaft zu schaffen. Der Beitrag erschien am 11. August. Im Mittelpunkt stehen soziale Kontakte durch gemeinsames Aktivsein, nicht sportliche Spitzenleistung.

Quelle: positive.news