Das US-Militär hat nach eigenen Angaben eine weitere Angriffswelle gegen Ziele im Iran geflogen. Iranische Stellen melden Explosionen in Bandar Chamir und Bandar Abbas sowie mehrere Tote; laut BBC sollen auch Brücken getroffen worden sein. Die Lage eskaliert zusätzlich, weil die USA demnach ein Schiff in der Straße von Hormus geentert haben.
US-Präsident Trump beschuldigt China des „größten Hackerangriffs auf Wahldaten in der Geschichte“. Er kündigte an, Dokumente freizugeben, die angeblich „schockierende Schwachstellen“ im amerikanischen Wahlsystem zeigen. France 24 ordnet ein, dass Trump damit frühere Behauptungen über Wahlsicherheit wiederbelebt, obwohl Geheimdienste zuvor nicht festgestellt hatten, dass Peking das Wahlergebnis 2020 verändert habe.
Umbau im ukrainischen Verteidigungsministerium löst Proteste aus
Die Absetzung des populären ukrainischen Verteidigungsministers Fedorow durch Präsident Selenskyj hat Proteste ausgelöst. Laut BBC soll ein Konflikt zwischen Fedorow und Oberbefehlshaber Oleksandr Syrskyi im Zentrum der Entscheidung gestanden haben. In Kriegszeiten ist der Vorgang besonders heikel, weil Personalfragen im Verteidigungsapparat direkt mit Vertrauen in Führung und Strategie verbunden werden.
Polen beschuldigt Teenager der Sabotage für Russland
Polnische Sicherheitsdienste werfen einem Jugendlichen vor, Sabotageaktionen für Russland ausgeführt zu haben. Ziel sei gewesen, Spannungen zwischen Polen und Ukrainern anzuheizen. Der Fall zeigt, wie niedrigschwellig hybride Operationen werden können, wenn gesellschaftliche Konfliktlinien als Angriffsfläche dienen.
Japan ändert Thronfolge, hält aber am Ausschluss weiblicher Kaiser fest
Japans Parlament hat Änderungen am Gesetz zur kaiserlichen Thronfolge beschlossen. Männliche entfernte Verwandte können demnach wieder in die kaiserliche Familie aufgenommen werden, und Frauen dürfen nach der Heirat mit Bürgerlichen ihren royalen Status behalten. Das Verbot weiblicher Kaiser bleibt jedoch bestehen, obwohl die Debatte über Nachfolge und Geschlechterrollen weiterläuft.
US-Vorstöße gegen chinesische Speicherchips könnten den RAM-Markt verengen
Zwei US-Abgeordnete drängen laut The Register auf schärfere Beschränkungen gegen chinesische Speicherchip-Hersteller. Das könnte Entlastung bei knappen oder teuren RAM-Komponenten ausbremsen. Profitieren würden vor allem nicht-chinesische Anbieter, während Verbraucher und Rechenzentrumsbetreiber eher mit weniger Preisdruck rechnen müssten.
Samsung bekommt Lob für Umgang mit gemeldeten Schwachstellen
Sicherheitsforscher haben Samsung für den Umgang mit Schwachstellen in vorinstallierten Apps gelobt. Eine Sicherheitsfirma meldete demnach über vier Jahre 176 Lücken, die Samsung jeweils zügig behoben habe. Bemerkenswert ist weniger die Zahl der Fehler als die offenbar verlässliche Reaktionskette nach der Meldung.
Microsoft stopft rekordverdächtige 570 Sicherheitslücken
Microsoft hat Updates für mindestens 570 Sicherheitslücken in Windows und anderer Software veröffentlicht. Krebs on Security hebt hervor, dass dies fast dreimal so viele Schwachstellen seien wie beim bereits rekordverdächtigen Patchday des Vormonats. Für Admins bedeutet das eine außergewöhnlich breite Update-Welle mit entsprechend hohem Prüf- und Rollout-Aufwand.
Studie testet, wie stabil Vision-Language-Modelle unter wiederholtem Nachfragen bleiben
Das arXiv-Paper „Just Keep Prompting“ untersucht Vision-Language-Modelle unter dauerhaftem sokratischem Nachfragen. Im Mittelpunkt steht nicht nur visuelles Schlussfolgern, sondern auch Stabilität, wenn ein Modell in längeren Dialogen immer wieder zu seiner Antwort gedrängt wird. Das ist relevant für reale Anwendungen, in denen Nutzer Modelle nicht nur einmalig, sondern interaktiv und hartnäckig befragen.
Südkorea arbeitet an eigenem sicherheitszentriertem KI-Modell
Südkorea entwickelt laut The Register ein eigenes KI-Modell mit Fokus auf Sicherheit und technologische Souveränität. Grundlage soll ein bestehendes lokales LLM-Projekt sein, das für nationale Sicherheits- und Kontrollbedürfnisse angepasst wird. Der Fall passt in den Trend, KI-Infrastruktur nicht nur als Produktivitätswerkzeug, sondern als strategische Abhängigkeit zu behandeln.
Google-News-Treffer zeigen, wie ein NGO- beziehungsweise Rechtsgutachten schnell zur Kurzformel „AfD ist verfassungswidrig“ verdichtet wird. Der belastbare Kern ist ein juristisches Gutachten und politische Forderungen; die verfassungsrechtliche Feststellung oder ein Parteiverbot kann nur ein Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht liefern. Überdehnt ist die mediale Abkürzung, als sei ein Gutachten schon ein Urteil. Sauberer wäre: Ein Gutachten sieht Argumente für ein Verbotsverfahren; gerichtliche Prüfung und politische Entscheidung stehen aus.