Trump und Xi halten ihre fragile Rohstoff- und Zollwaffenruhe auf Kurs
Beim zweiten Tag des Gipfels in Peking stand laut Reuters vor allem die Verlängerung der fragilen Handelsruhe im Mittelpunkt: Trump hatte zuvor dreistellige Zölle ausgesetzt, Xi im Gegenzug den Würgegriff auf wichtige Seltene Erden gelockert. Neu ist nicht ein großer Durchbruch, sondern dass beide Seiten die Eskalation vorerst weiter vermeiden wollen, obwohl Taiwan, Iran, KI und Exportkontrollen parallel auf dem Tisch liegen. Für Deutschland und die EU ist das hochrelevant, weil Seltene Erden direkt in Industrie, Rüstung, E-Mobilität und Maschinenbau einschlagen. Europas Kernproblem bleibt sichtbar: politische Distanz, aber materielle Abhängigkeit.
Quelle: reuters.com