„Project Freedom": US-Marine startet heute Geleitschutz durch Hormuz — Iran droht mit Waffenstillstandsbruch
Trump verkündete am Sonntag auf Truth Social die Operation „Project Freedom": Die US-Marine beginnt ab Montag damit, Handelsschiffe durch die seit dem Kriegsausbruch am 28. Februar faktisch blockierte Straße von Hormuz zu begleiten. Im Einsatz sind gelenkte Zerstörer, über 100 sea- und landgestützte Flugzeuge sowie rund 15.000 Militärangehörige; Schiffen werden minenfreie Korridore kommuniziert — kein klassischer Konvoi-Eskorte in Formation, sondern Routing-Unterstützung mit militärischer Präsenz. Iran reagierte noch am selben Tag: Ein ranghoher Offizieller erklärte, jede US-Einmischung in der Meerenge werde als Verletzung des seit 8. April geltenden Waffenstillstands gewertet. Der Schiffsverkehr durch Hormuz ist seit Kriegsbeginn um über 90 Prozent eingebrochen; rund 20 Prozent der weltweiten Erdöllieferungen und ein Fünftel des globalen LNG-Handels (Flüssigerdgas, tiefgekühlt für Schiffstransport) laufen normalerweise durch die Meerenge.
↳ Bezug zum Vortag: Hormuz-Blockade als struktureller Hintergrund der EU-Zölle/Truppenabzug-Meldungen; VAE-OPEC-Austritt mit dem Hinweis, dass die Emirate ihre Mehrkapazität bei blockierter Meerenge nicht exportieren können.
Quelle: axios.com