Waffenstillstand-Poker um den 9. Mai: Putin will Siegestagsruhe, Selensky bietet langfristigen Waffenstillstand
Putin schlug Trump am 29. April eine kurze Feuerpause rund um den russischen "Tag des Sieges" (9. Mai) vor — explizit damit die Moskauer Militärparade störungsfrei stattfinden kann. Selensky konterte mit einem Angebot für einen langfristigen Waffenstillstand entlang der aktuellen Frontlinie, lehnte die Mini-Truce als taktisches Manöver ab. Zweitägige US-vermittelte Gespräche endeten ohne Ergebnis; Russland besteht weiterhin auf ukrainischem Rückzug aus Teilen des Donbas — für Kiew nicht verhandelbar. Bemerkenswert am Rande: Kanzler Merz erklärte öffentlich, die Ukraine werde "irgendwann" ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnen, bei dem "ein Teil des ukrainischen Territoriums nicht mehr ukrainisch" sein könnte — eine der direktesten Formulierungen eines deutschen Regierungschefs seit Kriegsbeginn.
Quelle: kyivindependent.com