Teheran droht nach Trumps Blockade-Bestätigung mit "praktischen und beispiellosen Maßnahmen"
Ein namentlich nicht genannter iranischer Sicherheitsvertreter erklärte gegenüber Press TV, die US-Seeblockade werde "bald mit praktischen und beispiellosen Maßnahmen" beantwortet. Anlass war Trumps öffentliche Aussage vom 29. April, er werde die Blockade iranischer Häfen so lange aufrechterhalten, bis ein Nuklearabkommen stehe. Das von Iran vorgelegte Angebot — Öffnung der Hormuzstraße gegen Aufhebung der US-Blockade, Atomgespräche erst in einer zweiten Phase — hatten sowohl Außenminister Rubio als auch Trump als nicht akzeptabel zurückgewiesen. Auf welche konkreten Gegenmaßnahmen Teheran anspielt, ließ die Quelle offen; Analysten verweisen auf mögliche koordinierte Drohnenangriffe auf Ölanlagen oder Sabotageszenarien gegen Unterwasser-Kommunikationskabel. Der Brent-Preis notiert weiterhin über 110 Dollar.
↳ Bezug zum Vortag: Gespräche in Islamabad gescheitert; Iran hatte Hormuz-Öffnung ohne Atomverknüpfung angeboten; Trump erklärte Iran für „im Kollaps".
Quelle: aljazeera.com