Iran bietet Hormuz-Öffnung ohne Atomgespräche — Trump prüft Angebot, UN warnt vor globaler Lebensmittelkrise
Teheran hat ein Angebot vorgelegt, die Straße von Hormuz zu öffnen, ohne gleichzeitig die Nuklearfrage zu verhandeln — eine taktische Entkopplung, die Araghchi nach seinem Moskau-Treffen über Zwischenstation Teheran weiter kommuniziert. Trumps nationales Sicherheitsteam prüft den Vorschlag; direkte Gespräche sind laut Weißem Haus weiterhin möglich, aber nicht geplant. UN-Generalsekretär António Guterres warnte am Dienstag, die anhaltende Blockade gefährde die globale Lebensmittelversorgung: Über Hormuz laufen nicht nur Öl- und Gaslieferungen, sondern auch ein erheblicher Teil des globalen Düngemitteltransports. Iran signalisiert intern, die Öffentlichkeit werde eine Öffnung ohne greifbare US-Zugeständnisse nicht akzeptieren.
↳ Bezug zum Vortag: Araghchi traf Putin am 27.4. in St. Petersburg; 38 Schiffe durch US-Seeblockade zur Umkehr gezwungen; Trump hielt Telefonkanal offen.
Quelle: aljazeera.com