Iran-US-Direktgespräche: Witkoff und Kushner reisen heute nach Islamabad
US-Sondergesandter Steve Witkoff und Jared Kushner sind am Samstag nach Pakistan aufgebrochen, um direkte Gespräche mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi zu führen — die zweite Runde nach dem gescheiterten ersten Versuch vom 12. April. Iran besteht weiterhin auf vollständiger Aufhebung der US-Seeblockade als Vorbedingung; die USA fordern ein Abkommen über das Atomprogramm. Ein formales Verhandlungsformat — Mediatortext, gemeinsame Agenda, schriftliche Entwürfe — existiert nach Angaben beider Seiten weiterhin nicht; die Gespräche haben Sondierungscharakter. Ob Trumps 3–5-Tage-Ultimatum mit der Islamabad-Runde als eingehalten gilt, ließ das Weiße Haus offen.
↳ Bezug zum Vortag: Trump stellte Teheran ein 3–5-Tage-Ultimatum; Iran antwortete koordiniert mit der „eine Seele"-Parole; Hormuz-Blockade weiter in Kraft.
Quelle: npr.org