Iran beschießt drei Tanker trotz verlängertem Waffenstillstand — Hormuz bleibt gesperrt
Wenige Stunden nach Trumps Ankündigung einer unbefristeten Waffenstillstandsverlängerung am 21. April beschoss die iranische Marine mindestens drei Handelsschiffe in der Straße von Hormuz (54 Kilometer breite Meerenge am Eingang des Persischen Golfs, durch die rund 20 Prozent des globalen Ölhandels fließen). Teheran begründet die Aktionen mit einem behaupteten US-Vertragsbruch am 10-Punkte-Rahmenabkommen; Washington hält die Seeblockade iranischer Häfen aufrecht. Die geplante zweite Verhandlungsrunde in Islamabad ist weiterhin ausgesetzt: Iran besteht auf Aufhebung der Blockade als Vorbedingung, die USA auf Irans schriftlicher Atomwaffenverzichtserklärung. Beide Seiten nutzen die Waffenruhe damit als taktische Pause zur Positionsstärkung, nicht als echte Deeskalation.
↳ Bezug zum Vortag: Trump verlängerte Waffenstillstand auf Bitten Pakistans unbefristet; Iran sandte keine Delegation nach Islamabad; Vance-Reise kurzfristig abgesagt; US-Seeblockade und Hormuz-Sperrung bestanden fort.
Quelle: aljazeera.com